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NEN-EN 805 drukbeproeving: drinkwaterleidingen normconform en digitaal beproeven

De smart memo: uw complete oplossing voor volautomatische drukbeproevingen

Voer drukbeproevingen aan drinkwaterleidingen efficiënt en volgens NEN-EN 805 uit. Met de smart memo worden de verschillende stappen van de drukbeproeving automatisch doorlopen en worden meetwaarden gedurende het volledige testproces digitaal geregistreerd.

Lees praktijkgerichte toepassingsartikelen, krijg meer inzicht in de eisen rondom drukbeproevingen en ontdek welke systeemcomponenten u nodig heeft voor uw volgende beproeving van een drinkwaterleiding.

Uitdagingen bij drukbeproevingen volgens NEN-EN 805

De dunne scheidslijn tussen normconformiteit, fysieke verstoringsfactoren en tijdsdruk op de bouwplaats

Bij de praktische uitvoering van drukbeproevingen in de leidingbouw zijn er dagelijks verschillende factoren die het meetresultaat kunnen beïnvloeden. Denk hierbij aan ongemerkt ingesloten lucht in de leiding, het visco-elastische uitzettingsgedrag van PE-leidingen of onverwachte temperatuurinvloeden in de sleuf.

Een onnauwkeurige druksensor of het uitsluitend handmatig aflezen van meetwaarden kan er in het slechtste geval toe leiden dat een urenlange beproeving als ‘niet geslaagd’ wordt beoordeeld, terwijl de leiding volledig dicht is. Omgekeerd bestaat het risico dat kleine lekkages onopgemerkt blijven.

W 400-2 Anwendungen und Praxisberichte

Mit unseren Anwendungsberichten geben wir einen praktischen Einblick in den Berufsalltag von Netzbetreibern, Versorgern und Dienstleistern rund um die Inbetriebnahme und Instandhaltung von sicheren Trinkwassernetzen.

Prüfungen nach W 400-2 Wasserdruckprüfungen nach DVGW W 400-2 sicher und nachvollziehbar durchführen

Druckpruefung-smart-memo

Wasserleitungen im Bereich der Trinkwasserversorgung müssen in Deutschland vor der Inbetriebnahme einer Druckprüfung unterzogen werden, um die sachgemäße Ausführung der Baumaßnahmen und die Dichtheit des Leitungssystems nachzuweisen. Anforderungen zu den Verfahren und Richtlinien zur Durchführung werden im Arbeitsblatt W 400-2 des DVGW gesetzt

Welche Herausforderungen und welche Chancen bringt die Umsetzung der W 400-2 mit sich?

Das praktische Vorgehen in zwei Schritten erklärt

Im Folgenden gehen wir darauf ein, welche Phasen die Wasserdruckprüfung nach DVGW W 400-2 umfasst.

Schritt 1: Hauptprüfung – Dichtheit der Wasserleitung sicher bewerten

Die Hauptprüfung bildet die abschließende Phase eines Verfahrens und wird als finale Bewertung der Dichtheit herangezogen. Über die Dauer der Hauptprüfung wird der Druckabfall in der Leitung ermittelt und mit einem zulässigen Druckabfall verglichen. Die Vorgaben zu Prüfdauer und zulässigem Druckabfall unterscheiden sich deutlich in den einzelnen Verfahren und in Abhängigkeit der zu prüfenden Rohrleitung. Zur Messung des Druckverlaufs ist ein Drucksensor mit regelkonformem Messbereich und einer ausreichenden Genauigkeit erforderlich.

Schritt 2: Druckabfallprüfung und Vorprüfung – Restluft erkennen und Prüfbedingungen schaffen

Die Druckabfallprüfung wird in jedem Verfahren im Anschluss an die Vorprüfung und vor der Hauptprüfung durchgeführt. Sie soll der Überprüfung der Luftfreiheit des Rohrleitungssystem dienen. Eine zu hohe Menge an Restluft in einer Rohrleitung während einer Wasserdruckprüfung beeinflusst das Ergebnis der Hauptprüfung maßgeblich.
Im aktuellen Regelwerk W 400-2 gibt es strenge Vorgaben an die Durchführung und Bewertung der Druckabfallprüfung. Die abgelassene Wassermenge muss mit einem digitalen Messgerät ermittelt werden und der Messwert muss an das verwendete Druckprüfgerät übertragen werden. Die Vorprüfung weist die größten Unterscheidungen zwischen den einzelnen Verfahren auf, da sie je nach Rohrleitungsmaterial unterschiedliche Zustände herbeiführen soll. Während der Vorprüfung des Kontraktionsverfahren dehnen sich Kunststoff-Leitungen unter Prüfdruck aus.

In der Vorprüfung des Beschleunigten Normalverfahrens soll eine Zementmörtelauskleidung (ZMA) einer Stahl-/Gussleitung unter Prüfdruck teilweise mit Wasser gesättigt werden, während die ZMA im Normalverfahren vollständig gesättigt werden muss. Die Verfahren sind also komplex und beinhalten zahlreiche unterschiedliche Details, die abhängig von der Art des Verfahrens, des Rohrleitungsmaterials und der Nennweite sind.

Zur Durchführung der Verfahren sollte regelwerkskonforme und hochwertige Messtechnik verwendet werden. Im Folgenden werden die für die Durchführung notwendigen Komponenten aufgeführt. Mit dieser Gerätetechnik lassen sich alle Verfahren gemäß W 400-2 durchführen.

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Technik für Wasserdruckprüfungen nach W 400-2 im Überblick

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smart memo

Externer Absolutdrucksensor

Externer Drucksensor EDS2-P 25 bar 0,1%

EDS2_V4

EDS2-V Durchflussmesser 1-42l/min 5%

EDS2-T-Anlegefuehler

Temperatursensor Anlegefühler EDS2-T 0,1K

MPP 30 30

Motorprüfpumpe - MPP 30-30

Weitere Lösungen sowie Zubehör gibt es in unserem Shop

Technik für Wasserdruckprüfungen nach W 400-2 im Überblick

222610

Option LTE-GPS smart memo

W 400-2

Option DVGW W 400-2

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Feature Subscription smart memo

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Option Durchflussmessung MPP 30-30/MPP 70-35

In unserem Onlineshop gibt es eine Vielzahl an Geräteoptionen – so individuell wie jeder Anwendungsfall.

Wir erklären das Prüfungsverfahren gemäß W 400-2

Pressure-test-trailer-W-400-2

Die Druckprüfung im Kontraktionsverfahren dient dazu, die Dichtheit neu verlegter oder erneuerter Trinkwasserleitungen zuverlässig zu beurteilen. Das Verfahren berücksichtigt das druckabhängige Verhalten der Rohrleitung und ermöglicht eine normgerechte Bewertung nach DVGW-Arbeitsblatt W 400-2. Eine sorgfältige Durchführung und nachvollziehbare Dokumentation sind dabei entscheidend, um die Qualität und Betriebssicherheit des Trinkwassersystems sicherzustellen.

Was gilt es beim Kontraktionsverfahren zu beachten?

Das Kontraktionsverfahren stellt hohe Anforderungen an die Vorbereitung und den korrekten Ablauf der Druckprüfung. Insbesondere muss die Rohrleitung ausreichend luftfrei sein, da eingeschlossene Luft das Messergebnis verfälschen und mögliche Leckagen überdecken kann. Gleichzeitig sind die einzelnen Prüfphasen, Druckänderungen und Grenzwerte genau einzuhalten. Auch äußere Bedingungen sowie das individuelle Verhalten der Kunststoffleitung können den Druckverlauf beeinflussen und erschweren eine eindeutige Bewertung ohne geeignete Messtechnik und fachkundige Anwender.

Deshalb eignet sich das Kontraktionsverfahren ideal zur Überprüfung von Trinkwassernetzen

Das Kontraktionsverfahren ermöglicht eine zuverlässige und nachvollziehbare Bewertung der Dichtheit von Trinkwasserleitungen. Aufgrund des definierten Prüfablaufs lassen sich mögliche Leckagen frühzeitig erkennen, die Qualität der verlegten Leitung absichern und die Prüfergebnisse normgerecht dokumentieren.

So setzen Sie das Kontraktionsverfahren Schritt für Schritt um

Wir zeigen praxisnah auf, wie sich die Methodik trotz Herausforderungen einfach mit unseren Technologien umsetzen lässt.

Schritt 1: W 400-2 Kontraktionsverfahren vorbereiten – Rohrdaten und Prüfparameter eingeben

Geben Sie über die Eingabemaske die Rohrdaten und den gewünschten Prüfdruck ein. Setzen Sie den Auswahl-Parameter „MPP ferngesteuert“ auf „Ja“, damit die MPP in den Druckaufbau- und Druckhaltungsphasen des Prüfablaufs vom smart memo gesteuert wird.
Nach Setzen des Nullpunktes des Drucksensors (Nullpunkt ebenfalls im Hauptmenü der MPP setzen) wechseln Sie über Betätigen von F2 in die Entspannungsphase.

In der Entspannungsphase haben Sie die Möglichkeit über die F1-Taste das automatische Ablassventil per Tastendruck zu öffnen bzw. zu schließen. Somit können Sie auch nachträglich die EDS2 Ablassautomatik und den angeschlossenen EDS2-V Durchflussmesser entlüften. Zudem haben Sie die Möglichkeit bei Rohrleitungen ohne Gefälle über ein geöffnetes Ablassventil einen drucklosen Zustand herzustellen. Zum Ende der Entspannungsphase schließt das Ventil in jedem Fall automatisch.
Falls die MPP noch nicht mit dem smart memo verbunden oder noch nicht einsatzbereit ist, erfolgt zum Ende der Entspannungsphase eine Aufforderung, die Verbindung nachträglich herzustellen.

In der aktuellen Umsetzung (03/2023) der Automatik erscheint zu Beginn der Entspannungsphase eine Abfrage, ob der Druckaufbau nach Ablauf der Entspannungsphase automatisch gestartet werden soll.

Falls Sie diese Abfrage mit „Ja“ bestätigen, wechselt das smart memo nach Ablauf der 1-stündigen Entspannungsphase automatisch in die nächste Phase. Sollte die MPP bereits über das Anschlusskabel mit dem smart memo verbunden sein, wird automatisch in die Druckaufbauphase gewechselt und der Druckaufbau wird gestartet. Nach Bestätigung der Abfrage mit „Ja“ läuft die komplette Prüfung also ohne weiteren Anwender-Eingriff automatisch durch.

Die Entspannungsphase muss mit einem Knopfdruck auf „Weiter“ beendet werden. Nun wird die MPP initialisiert. Falls die Verbindung zwischen MPP und smart memo über das Anschlusskabel noch nicht besteht, erscheint eine entsprechende Meldung. Sobald die MPP initialisiert ist, erscheint eine Abfrage, ob der Druckaufbau gestartet werden soll. Nach Bestätigung mit OK (F2), wechselt das smart memo in die Druckaufbauphase und die MPP nimmt automatisch ihren Betrieb auf. Der Druckaufbau wird über die Drehzahlregelung der MPP ohne Überschwingen umgesetzt. Sobald der voreingestellte Prüfdruck erreicht ist, schaltet das smart memo automatisch in die Druckhaltephase.

Im Anschluss (zu Beginn der Druckhaltephase) erfolgt eine Meldung unserer Luftmengenbestimmung, mit dessen Hilfe ermittelt wurde, ob sich zu viel Restluft in der Leitung befindet. Weitere Informationen zur Luftmengenbestimmung haben wir bereits hier auf dieser Artikelseite und hier im Blogbeitrag „Überprüfung der Luftfreiheit bei Druckprüfungen“ für Sie zusammengestellt.

Das smart memo steuert weiterhin die MPP und sorgt für eine konstante Druckhaltung bei voreingestelltem Prüfdruck über die Dauer dieser Phase. Nach Ablauf der 30-minütigen Phase schaltet das smart memo automatisch in die Ruhephase.

Mit dem Wechsel in die Ruhephase wird die Druckregelung der MPP durch das smart memo automatisch beendet. Die MPP wird in das Hauptmenü zurückgesetzt und kann nach Entfernen der Kabelverbindung zum smart memo und nach Schließen des Kugelhahns am Prüfkörper HANS (bitte nicht den falschen Kugelhahn schließen) bereits wieder außer Betrieb genommen, entleert und verstaut werden.

Das smart memo kontrolliert den Druckabfall in der Ruhephase. Falls dieser mehr als 20 % beträgt, wird die Prüfung automatisch beendet, weil dann in der Regel eine Undichtigkeit der Leitung vorliegt.

Nach Abschluss der einstündigen Ruhephase schaltet das smart memo automatisch in die Druckabfallprüfung.

Nun beginnt die EDS2 Ablassautomatik automatisch die Druckabsenkung durchzuführen. Das Ventil öffnet schrittweise und reguliert die Druckabsenkung derart, dass der vorgegebene Zieldruck bestmöglich erreicht wird. Gleichzeitig wird die Ablassmenge vom angeschlossenen EDS2-V gemessen und digital an das smart memo übertragen.Bei Erreichen des Zieldrucks wird das Ventil der EDS2 Ablassautomatik vollständig geschlossen.

Das smart memo schaltet automatisch in die Phase der Hauptprüfung um, sobald ein Druckanstieg in Folge der Kontraktion der Prüfleitung erkannt wird.

Eine Überprüfung der Ablassmenge und des erzeugten Druckabfalls gemäß den Vorgaben des aktuellen Arbeitsblattes W 400-2 erfolgt im Hintergrund. Sofern die Überprüfung negativ ausfällt, erscheint zu Beginn der Hauptprüfung eine entsprechende Meldung, ansonsten läuft die Prüfung ohne Meldung weiter.

Das smart memo registriert den Druckanstieg in Folge der Kontraktion und gibt nach Beendigung der 30-minütigen Hauptprüfung eine Bewertung gemäß dem Regelwerk ab.

Falls der Druckverlauf im erlaubten Bereich liegt, fällt die Bewertung positiv aus.

Falls in der Hauptprüfung ein zu großer Druckabfall eintritt, schaltet das smart memo automatisch in die Verlängerung der Hauptprüfung.

Das smart memo registriert den Druckverlauf in dieser Phase und gibt nach Beendigung der 60-minütigen Verlängerung eine Bewertung gemäß dem Regelwerk ab.

Zum Ende der Phase schaltet das smart memo automatisch auf die Ergebnisseite um oder optional in die Phase Druckabbau (falls vorher eingestellt, siehe unten).

Die Druckabbauphase kann optional in den Einstellungen des Menüpunktes aktiviert werden. Falls die Phase aktiviert ist, erzeugt die EDS2 Ablassautomatik automatisch eine Druckabsenkung zur Entspannung der Leitung und Beendigung der Prüfung.

Somit wird die Prüfleitung nach Ablauf der vollautomatischen Druckprüfung nicht unnötig lange durch den Prüfdruck belastet.

Hier können Sie sich ein Prüfprotokoll einer vollautomatischen Druckprüfung W 400-2 zur Ansicht herunterladen.

Prüfbericht-W-400-Kontraktionsverfahren-automatisiert
Pressure test trailer

Unsere passenden Gerätelösungen im Überblick

smart_memo

smart memo

222610

Option LTE-GPS smart memo

W 400-2

Option DVGW W 400-2

222628

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Externer Absolutdrucksensor

Externer Drucksensor EDS2-P 25 bar 0,1%

EDS2_V4

EDS2-V Durchflussmesser 1-42l/min 5%

EDS2-T-Anlegefuehler

Temperatursensor Anlegefühler EDS2-T 0,1K

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

EDS2 Ablassautomatik

Pruefkoerper-HANS zur Durchführung von Wasserdruckprüfungen nach W 400-2 (Stand 08/2022) mit dem smart memo

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